die gekommen sind und Sachen erklärt haben, wo wir Fragen konnten und so. Das heißt, ihr habt von Anfang an seid ihr als Kollektiv gestartet, die sich der Longomai Kooperative anschließen wollte oder? Nee, also ist auch vorgegangen, ne? M also zuerst 1973 war angefangen. Ach so. Mit Menschen aus äh Deutsch, also vor allen Dingen Österreich, Schweiz, Deutschland und bisschen Frankreich. Eine Norwegerin auch, die ist auch immer noch da, ich und die haben dann eben dieses Gelände in Südostfrankreich, so ein großes Gelände, 280 Hektar, aber alles ganz verwildert und brachliegend. Das haben die gekauft und da hat es angefangen und dann es waren eben auch Österreicher und Österreichernen dabei aus Wien von der Sparterkuschaftstinnen und die wollten dann haben gesagt, ja, wir wollen in Österreich auch was machen und dann haben die gesucht eben hier im zweisprachen Gebiet und weil es hier eben ein antifaschistischen Widerstand gab ja das muss ist ist politisch interessant und damals war auch noch die Nähe zu Jugoslawien. Mm. Das war auch ein Punkt, also dieses die Blogfreien und dies jugoslawische Selbstverwatungsmodell und so äh war auf was anderes als ähm als jetzt hier und sozialistisches Modell. Gut, das haben wir dann später auch anders gesehen, aber haben wir damals ähm irgendwie äh interessant interessant gefunden worden auch so schön spannend trotzdem was anderes als jetzt Stalin Stalin war schon und deswegen haben dann zwei Frauen haben gesucht hier und haben die Dörfer abgefahren und auf den Gemeinden gefragt und das war damals 1976 77 war sehr schwer Wä überhaupt irgendeinen Hof zu finden, weil die Leute die Hilfe nicht verkaufen. Mm. Äh es sei denn, da ist jemand pleiteig gegangen oder so. Und dieser Hof, der stand leer schon seit 15 Jahren. Ähm der gehörte einem Tierarzt in S. Feit an der Gran, also in Kernten Oberkärten und der hat das so als Geldanlage gekauft. Der war der Hof, der war eigentlich ja da wurde nicht mehr gewirtschaftet oder hat noch der Nachbar hier mit Kühen geweidet und mehr war da nicht. Das Haus war auch ziemlich verwahlost und auch die Dächer waren alle abgetragen von den Scheunen von dem Gästehaus da oben. Das war die da waren noch Stallungen, das war auch alles Ruine und so und da hat dann die Leni gesagt, ja, das wäre doch was das doch was für Mhm. Das war eigentlich das einzige, was die gefunden haben oder mit Leni Kontakt gekommen, weil eben rumgefragt worden ist im schon vorher, glaube ich, ne? Mit dem Ortssturm, das war ja auch schon. Ja, da waren auch schon Leute von uns hier, ne? Ja, schonation gemacht von Schweiz. Also war ja diese also ihr seid alles deutsche, ihr kennt nicht die österreichische Geschichte so ne, aber das haben wir jetzt auch schon gehört, ne? Also der schon, das bedeutet, also es steht ja in der Verfassung Artikel 7, was ja auch die die slprachigen Kner und Kernin immer sagen, Chanem nas proviz, also das war überall hier Artikel 7 unser Recht und Artikel 7 der österreichfassung, die heißt der Staatsvertrag, weil das wurde von den Alliierten 1955 eigentlich Österreich vorgesetzt. Die Verfassung wurde nicht von der Bevölkerung gearbeitet. Äh, da steht eben drin, dass die ähm äh Minderheiten oder die Volksgruppen, die kroatische, ne, burenländischen Kroaten, Slowen, slowenischsprachige Gruppe Kernten, dass die besondere Rechte haben. Das steht in diesem Artikel 7 drin und dazu zählt ähm gewissen Gerichten ist äh ist so wenig auch Amtsprache auch in Bad Eisengabel ist so wenig amsprach Bürgerkriegsähnliche Zustände hat dann diese die rechtsextremen Kreise sind ja sehr stark in in Kernten auch seit Krieg immer geblieben, ne? mit Kernheimatdienst und Abwehrkämpferbund und sowas und die FPÖ und die haben dann die ausgerissen so richt zum so zum aufgeheiz mit Alkohol so das ist der sogenannte Ortstafelsturm ja und da hat dann Longomai glaube ich war das schon Longomai oder noch vor Longomai zeig glaub ich noch vor Longomai der Nicki war das glaube ich 73 hat angefangen Schweizer Deleg Ja, genau. Daher gekommen. Die haben dann irgendwelche Persönlichkeiten in der Schweiz gesammelt und ja, Freunde und Freundinnen, die halt Professor Weiß der Geier was waren, so dass man als Irgerk so, ne, oder irgendwelche Bürgermeisterinnen oder so und dann haben die hier ist Leute getroffen und Ding und dann den Bericht einen Bericht geschrieben. Ja, genau. Das war und ich glaub da haben sie auch schon die Leni Kucher getroffen. Ja, weil die war irgendwie sehr aktiv und innerhalb eine kämpfrische Frau und die auch getraut hat was zu sagen. Also viele von der Fgruppe sind ja sehr zurückgezogen und haben den Mund gehalten, weil sie haben immer nur Nachteile gehabt, wenn sie gesprochen haben oder wenn sie sich als Kastrogeninnen aus bekannt haben. Ja, auch die Leute, die die wirklich die mit den Partisanen sympathisiert haben oder auch dabei waren, da waren auch viele, die haben einfach Angst gehabt, die haben gewusst, wenn sie sichen, dann dann heißt gleich seid die Titokommunisten und geh doch rüber über geh doch rüber über neuen und die wollten hier niemand haben. Also das war und die Kinder wurden auch bedroht, das war immer die Gefahr, dass die Kinder auf dem Schulweg irgendwie was abkriegen. War schon noch eine sehr aufgeheizte Stimmung. Also jetzt ist es anders, aber damals war das schon. Ja. Ja. Ja. Und die Lini war anders, die hat sich getraut und deswegen die war sehr aktiv in der Kultur im Kulturverein in der Saria eisenkopler slowenischen Kulturverein und der hat eine große Klappe kann man auch so sagen und hat sich nicht nichts geschärt. Die hat auch über die Straße geschrienen, du Faschist du oder so. Ja. Und sie war auch ziemlich verschrien schlimme wen. Das hat mir ihre Tochter, sie hat ja vier Kinder gehabt und die Breditza, die lebt noch, die ist auch über 80, nicht seut Schubern Schubern. Und die hat mir gesagt, ja, weiß die Len und die Mama die war ja die war ja schlimme Wagen. Ja, die dürfen wir morgen noch treffen. Die Predigt die Pred wird euch auch noch einiges Breda. Das C ohne H ist Z. So. So. Wieso? Wo fingst jetzt an und wo hört's auf? Wo seid ihr hier gelandet? Ja, die Len, ob wir die Leni schon vorher gekannt haben, die Leni haben wir, ich meine, ich war da noch nicht in Nomi, ich bin 1978 in Frankreich dazu gestoßen und Beat 1976, also wir sind wirklich wo gesteint. Wir haben eigentlich unser ganzes Leben in Gemein verbracht, außer unsere Kinderungschulzeit und ähm eben aber das ich denke die wir hatten die schon das ist gut wirklich. Ja. Ja. Und dann gab's z.B. für den Wi Schaschel haben sie getroffen. Ja. Und hier den unten den den politischen Kommandanten Pruschnik Karl Pruschnik Gaspar. Der ist auch aus Lobnik. Also Lupik ist ja das Tal hier oder Graben sagen die hier und zu wenig Grabbar. Grabbar heißt Schlucht, enges Tal und im Deutschen sagt man dann Graben. Das ist oft so männlich halt, ne? Nichts mit Graben zu tun. Und der war war der lebt auch in LN. Den haben sie damals auch schon interviewt und haben den getroffen und so. Ja. Und auch die Nachbarin die Sala, ne? Die Predigt Dolch. die hat das dann hier angefangen. Heike, magst du noch mal erzählen mit den Bienen, weil im Wasserbahnhof äh gab's so einen Infobereich, wo eben auch über die Bienen erzählt wurde. Ja, Audi Guide, ne? Ja, genau. Schick. Ja, ja, ja. Das ist neu. Also vorhin waren noch gar nicht alle da. Vielleicht wiederhole ich das kurz. Jer hat das Bienenhaus hier oben gebaut zusammen sie hat uns das aufgetragen bis zum nicht gebaut gesagt da oben müsste das Bienenhauske von das schon wieder ja genau ich kam hierher 1971 im Sommer kam ich zum ersten Mal hierher also ich war da schon in Longem in Südfrankreich gewesen. hat mich das einfach interessiert hier auch wegen dem Antifaschismus und so. Da war ich mal dre Monate im Sommer 79 hier und habe da die Helfer auch kennengelernt und wir haben immer Len gesagt. Ja. Ja. Und wie dann kam ich nächstes Jahr wieder und hat es mir also gut gefallen, bin ich so in Österreich dann auch meistens gewesen und Leni hat dann eben angeordnet, da oben müss die Bienenhütte hinstellen und dann hat sie gesagt und dann brauche ich noch ein Dirndille, das mir hilft. So Dirndille, ne? War ich also Dirndele heißt ein Mädchen, ne? Ich war ja ganz jung. 20 war ich ein 2021 21 so ja und dann ich fand halt die Frau spannend hat ich irgendwie keine Ahnung ja was okay machen wir das halt mal war jetzt nicht so, dass ich unbedingt um mich um Biden kümmern wollte, aber f die Frau interessant. Ähm und dann habe ich sie immer begleitet dann in den nächsten 5 Jahren so bis sie dann 85 ist sie gestorben. Und da habe ich halt mit ihr gelernt. Sie hatte ja so auch Bienenhäuser, also Bienen hat sie so ein bisschen verteilt überall in und Chenik und Ebch und Tröern, also so mehrere an in mehreren Bienenhäuser hatte sie Bienen und die war dann immer unterwegs und hat dann dadurch auch ganz viel Kontakt zu den Leuten gehabt und mit denen geredet und so. Ja und so habe ich dann mit ihret und dir geholfen und dann habe ich halt wie sie gestorben ist, habe ich dann weitergemacht. Dann habe ich richtige Ausbildung gemacht und hatte dann ja bis zu 30 Bienenvölker. Ja, dann dann war das auch für uns ein Produkt, was wir verkaufen konnten, weil der Honig einfach sehr sehr gut ist. Also das ist hier, man sieht ja, wie hier die Landschaft ist. Da hast du überhaupt kein Pestizid oder irgendwas oder Kunstünger und du hast einfach natürliche Wiesen, die blühen ganz bunt und so und hier gibt es auch Waldhonig oft, also da kommt von den Fichten. Das ist der Haupt haup hauptsächlich Honig ist hier der Wald Honig. Ja, so fällt mir jetzt nicht. Bunkerst du da irgendwo noch so ein paar Gläser? K. ich selbst. Das war gar nicht die Intention. Deportationen gewesen. Die Leute hatten eine Stunde Zeit ihre Sachen zu packen. So auch hier am Stopper. Als sind die Leute auch deportiert worden und es ist hier eine deutschsprachige Familie aus Italien aus dem Kanal Tal dann hier hat sich hier dann angesiedelt. Das war so ein Ding zwischen Hitler und Mussolini so ethnische Salberung. Ja, die deutschsprachigen aus Italien, die sollten hierher kommen und die Slowenen äh wusste man eigentlich auch nicht so, ne, was man mit denen dann macht. Und die haben dann hier die haben dann hier gewirtschaftet und mussten dann 45 nach Kriegsende hier wieder weg. Und dann ist der Schimon, ne? Mhm. Der Schimon, der die aus dem KZ zurückgekommen sind, die der war demoralisiert. Also der Sohn, der den Hof da übernommen hat und der hat es nicht mehr richtig geschafft, den zu bewirtschaften. Das war ein riesengroßer Hof. Der hat dann stückweise auch Wald und Land verkauft und so und war war Alkoholiker rein in der Gastwirtschaft und dann hat das damit geendet, dass der Gast wird die Formschaft bekommen hat. Ist natürlich auch die Geschichte und dann für ihn den Hof verkauft hat, ne? So Gruppen war das. Und der hat den verkauft an diesen Tierarzt aus St. Pfe und der hat ja gar nichts gemacht. Hat nichts gemacht. Wisst ihr, was mit der Familie passiert ist, die vorher hier gelebt hat, also mit dem Rest der Familie? Also wir wissen nur, dass der Schimon zurückgekommen ist unds von sonst von niemanden, also die hieß die hießen Coron und da gibt es also ich habe schon immer wieder mal geschaut, aber es es gibt irgendwie keine Spuren dabei. Keine Spur dicken grauen Perschmannbuch mit dem mit diesem Leinen Stoff Überzug, weiß du, da sind ja die Familien alle drin. Ja. Ja. Na, ich habe das von das von der Na, wie heißt sie? Das die Klara aus Schlibsch. Ja, da in dem Buch habe ich da nachgeschaut und da war nichts da ist nichts über und ich habe sie dann auch gefragt, die Brigitte Endner und die hat gemeint, ja, also sie sie weiß nicht, also bis jetzt hat sie da keine Spuren gefunden, ja, was mit denen passiert ist. Ja. Ja. Ja, das ist die Geschichte hier von und dann hat dieser Tierarzt, der hat dann die Dächer abreißen lassen, außer das Wohnhaus, das hatte noch ein Dach. Also die Scheune, das hat er verkauft. Ja, hat er verkauft auf dem Teil. Ja, die Dächer. Ja. Ja, weil die die Scheune war so die war so schön geschnitzt und so und das hat ein Künstler hat das dann gekauft und für sein Wohnhaus verwendet für und für den für den am Sagerberg da. Ja. Ja, genau. Für das Atelier Werkstatt Winter. Ja, das waren so, das waren natürlich handbrauende Balken. Früher haben die Leute ja das Handbrahauen und das ist was ganz besonderes. Und der hat der hat es verkauft und hier lagen auch überall diese Holzschindeln von der Deckung. Die lagen da überall noch stapelweise herum. Mhm. Und ich ich glaube, das war auch mit wegen der Steuern, ne, dass er dass er die Dächer ab oder ist das in Frankreich? Das ist in Frankreich, glaube ich. Also hier weiß ich jetzt nicht. Ich glaube, der hat einfach nach und nach wegverkauft, was jemand haben wollte und um noch was rauszuholen, weil der hat irgendwie auch das Kreuz aus diesem Bildstock da so, weä, das haben die Nachbarn erzählt und dann war ein anderer so ein Kachelofen, da war so ein besonderer Stein, der hatte auch gefehlt, hat irgendwie versucht alles, die haben wahrscheinlich gedacht, da wird eh nie mehr Woh, meinten auch, die Leute meinten auch, das wird verfallen. Das war irgendwie so dem Verfall frei preis gegeben und das ist mal eine sehr große Wirtschaft war, das sieht man an der an der Scheune, also die ist 28 m lang, das sind sehr große Scheune und das Wohnhaus auch ist auch extrem groß. Auch das ist auch sehr groß mit den zwei Geschossen und so. Aber richtig schön finde ich jetzt alles wieder gemacht. Findest so toll toll so alte Häuser mit den so gepflegt sind. Euer Verhältnis zu den Nachfällen, die hier noch in der Gegend wohnen?