Dokumentationen über Südkurdistan: Filme & Reportagen

Geruch nach Apfel

Der Dokumentarfilm "Der Geruch von Äpfeln" beleuchtet die Geschichte der chemischen Kriegsführung gegen das kurdische Volk, von den Massakern in Dersim in den 1930er Jahren bis zum Giftgasangriff auf Halabja im Jahr 1988.


Halabja Şehîd

Der Kurzfilm erinnert an den Chemiewaffenangriff auf die kurdische Stadt Halabja am 16. März 1988, bei dem unter dem Regime von Saddam Hussein 5.000 Menschen ums Leben kamen und 10.000 schwer verletzt wurden. 

Giftgar-Granaten im Irak

In dem von uns unterstützten Fernsehbeitrag werden Überlebende des Giftgasangriffs auf Halabja, welche in Deutschland leben begleitet.

no friends but the mountains

Der Film Begleitet die Reise einer europäischen Friedensdelegation nach Südkurdistan und zeigt tiefe Einblicke in die sich zuspitzende politische Situation Vorort, im Schatten des bevorstehenden Angriffskrieges.

Shred Up

Diese Kurzdoku begleitet das Pojekt Shred Up. Das Projekt plant den Bau dezentraler Kunststoffrecyclinganlagen sowohl in Irak als auch in Syrien inklusive der Einführung eines effizienten Sammelkonzepts für Kunststoffabfall. 

Freedomship 2021

Die Aktivist*innen des „Freedomship 2021“, die am 9. November Lavrio in Athen verließen, sind am 23. Jahrestag der Ankunft von Abdullah Öcalan in Italien, symbolisch in Neapel gelandet. Wir haben sie begleitet.
 

Suche nach Gerechtigkeit

In diesem Film gehen wir verschiedenen Ansätzen zum Thema Gerechtigkeit nach und reden mit Expert:innen über eine theoretische, historische und praktische Annäherung an unser Thema.
Gerechtigkeit als Wort das alles und gleichzeitig nichts bedeuten kann treibt uns Menschen an und bringt uns auseinander.

voraussichtlich ab Frühjahr 2027 veröffentlicht 

In „Geruch nach Apfel“ verschmelzen dokumentarische Realität und 
poetische Filmkunst zu einem eindringlichen Zeugnis kollektiver Erinnerung.
Der Film beginnt mit stillen, weiten Landschaften – den Bergen von Halabja im Morgengrauen. Der „Geruch nach Apfel“ liegt in der Luft, ein Geruch, der sich tief ins Gedächtnis der Menschen gebrannt hat – süß, tödlich und unvergessen.
Die Dokumentation erzählt nicht nur vom Giftgasangriff von 1988, sondern vom Leben davor und danach. Sie zeigt Menschen, die überlebt haben – nicht als Opfer, sondern als Träger:innen einer Kultur, die sich gegen das Vergessen wehrt. Zwischen den Erzählungen entstehen Bilder aus dem begleitenden Spielfilmdreh, der den Film rahmt: Junge Kurd:innen rekonstruieren ihre Geschichte, sprechen Poesie in Ruinen, tanzen im Wind und erwecken Erinnerungen zum Leben. „Geruch nach Apfel“ ist ein filmisches Mosaik aus Gedichten, Zeugenaussagen und visuellen Tableaus, das eine Brücke schlägt zwischen Vergangenheit und Gegenwart, zwischen Zerstörung und Schöpfung.

Halabja Şehîd

Der Kurzfilm erinnert an den Chemiewaffenangriff auf die kurdische Stadt Halabja am 16. März 1988, bei dem unter dem Regime von Saddam Hussein 5.000 Menschen ums Leben kamen und 10.000 schwer verletzt wurden. 

8 min. / Dokumentarfilm

Dokumentar-film über den Giftgasangriff gegen die kurdische Stadt Halabja

Der Titel bezieht sich auf die Bezeichnung, die der Stadt nach dem Angriff verliehen wurde: „Şehîd“ bedeutet „Märtyrer“. Der Film schildert die grausamen Szenen und deckt die historische Verantwortung auf: Deutsche Unternehmen lieferten entscheidende Komponenten für die irakischen Chemiewaffenanlagen.
Doch der Fokus liegt nicht allein auf der Vergangenheit. Der Film stellt die offiziellen – und oft als zynisch empfundenen – politischen Gedenkfeiern dem ungebrochenen Schmerz und der Wut der Bevölkerung gegenüber. Während Politiker für Fotos posieren, protestieren die Bürger auf dem Basar gegen das Ausbleiben von Entschädigungen und das Versäumnis, ihre zerstörten Existenzen wiederaufzubauen.

Giftgas-Granaten im Irak: Hamburger Firma belieferte Saddam Hussein

Mit Bildmaterial aus unserem Kollektiv wurde dieser kurze Videobeitrag 
zum Giftgasangriff in Kurdistan im NDR produziert. 

 Sendung: NDR Fernsehen | DAS! Rote Sofa | 09.04.2026 | 18:45 Uhr 4 Min | Verfügbar bis 09.10.2026 

Unterstützter Fernseh-beitrag über eine Überlebende des Giftgas- angriffs auf Halabja

Ende der 80er-Jahre machte ein Hamburger Unternehmen Geschäfte mit Saddam Hussein. Im Gepäck: Chemiekalien und Geräteteile für die Herstellung von Giftgas-Granaten. Die führten später zum Tod tausender Kurden und Kurdinnen im Norden Iraks. Der Geschäftsführer der Hamburger Firma "W.E.T." wusste, wofür seine Lieferungen verwendet wurden. Er informierte sogar den BND über das Giftgasprogramm Iraks, während er zeitgleich mit seiner Firma Chemikalien und Maschinen dafür lieferte. Zwar gab es Gerichtsverfahren, doch die liefen meist ins Leere.

no friends but the mountain

Der Film`no friends but the mountains` begleitet die Reise einer europäischen Friedensdelegation nach Südkurdistan. Sie untersuchen die Entwicklungen des sich zu spitzenden Angriffskriegs der Türkischen Regierung im Sommer 2021 und wollen das Internationale Augenmerk darauf richten. 

35 min. / Dokumentarfilm

Der Film Begleitet die Reise einer europäischen Friedensdelegation nach Südkurdistan und zeigt tiefe Einblicke in die sich zuspitzende politische Situation Vorort, im Schatten des bevorstehenden Angriffskrieges.

Der Film`No friends but the mountains` begleitet die Reise einer europäischen Friedensdelegation nach Südkurdistan. Sie untersuchen die Entwicklungen des sich zu spitzenden Angriffskriegs der Türkischen Regierung im Sommer 2021 und wollen das Internationale Augenmerk darauf richten. 
Inmitten des drohenden innerkurdischen Konfliktes reisen die Teilnehmenden an historisch und politisch wichtige Schauplätze. Hier lernen sie eine Vielzahl an politischen Vertreter*innen kennen. Darunter Baba sheikh, das kulturelle Oberhaupt der Jesidinnen, der die Delegation in den heiligen Tempel Lalesh einlädt und Einblicke in die spezielle Rituale möglich macht . 

Auch Vertreter*innen der verschiedenen Parteien in Südkurdistan erzählen von der Aktuellen Lage und ihren Perspektiven. Immer wieder erleben wir persönliche Momente, in denen die Delegationsteilnehmenden ihre Beweggründe und Motivation für diese Unternehmung zeigen.
Der Film dokumentiert die Schwierigkeiten mit denen die Teilnehmenden zu Beginn und während der Reise konfrontiert werden. 

Teilnehmende dürfen nicht einreisen, es kommt zur Unterbrechung eines Interviews durch Soldaten und die Delegation wird zwei Tage in einem Hotel festgesetzt. Das kann aber den Austausch mit den Abgeordneten Vorort nicht verhindern - die Notwendigkeit dazu ist zu groß. 
Zum Ende wird das Geflüchteten-Camp der Jesidinnen `Sharia` besucht. Drei Frauen erzählen eindrücklich ihre Geschichte und fordern Unterstützung aus dem Ausland. Trotz der Hindernisse wird die Deklaration der Delegation `Defend Kurdistan` Landsesweit live ausgestrahlt und einen sofortigen Stopp der türkischen Angriffe auf Südkurdistan und einen Abzug aller türkischen Truppen und islamistischen Söldner gefordert. 

Shred Up - 
Portrait eines dezentralen Upcycling 
Projekts in Südkurdistan

In einem Kurzvideo und einer Fotoreihe wollen wir ein außergewöhnliches Projekt von einem jungen Ingenieur  und den Menschen vor Ort in Kurdistan begleiten. 

33 min. / Reportage

2021 startete das Projekt SHRED UP in Halabja

Geplant ist der Bau dezentraler Kunststoffrecyclinganlagen sowohl in Irak als auch in Syrien inklusive der Einführung eines effizienten Sammelkonzepts für Kunststoffabfall. Bei diesen Anlagen handelt es sich um Kleinstanlagen, die aus vor Ort verfügbaren Komponenten bestehen, wodurch eine Abhängigkeit von Importen vermieden und eine problemlose Instandhaltung der Anlagen gewährleistet sein soll. Das Projekt soll so aufgezogen werden, dass an den jeweiligen Standorten nach einer gewissen Projektanlaufphase Einnahmen durch Firmenpartnerschaften und den Verkauf von selbst produzierten und langlebigen Produkten erzielt werden können.

Damit soll der Ausbau der Recyclingkapazitäten und das Bezahlen eines Lohns an die Mitarbeiter finanziert werden. Auf die Gleichstellung von Frauen ist bei der Umsetzung des Projekts ein verstärkter Fokus gerichtet. Hierfür sind Workshops speziell für Frauen geplant, Besuche an Mädchenschulen sowie das Involvieren von Frauen als Projektmitarbeiter.

Öcalans letzte Reise - "Freedom Ship" 2021

In dieser Kurzdokumentation begleiten wir Aktivist*innen auf einer Delegation von Griechenland nach Italien. Genau wie Abdullah Öcalan vor über zwei Jahrzehnten  nehme sie die gleiche Route wie er auf dem Boot über das Mittelmeer.

8 min. / Kurzdoku

Die Aktivist*innen des „Freedom Ship“, die am 9. November Lavrio in Athen verließen, sind heute, am 23. Jahrestag der Ankunft des kurdischen Volksführers Abdullah Öcalan in Italien, symbolisch in Neapel gelandet.

Die Aktivist*innen des „Freedom Ship“, die Lavrio in Athen am 9. November verlassen haben, sind am 23. Jahrestag der Ankunft des kurdischen Volksführers Abdullah Öcalan in Italien symbolisch in Neapel gelandet. Neben der Forderung nach der Freilassung von Öcalan zielt die Aktion auch darauf ab, das Projekt des demokratischen Konföderalismus des kurdischen Führers einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und den Kampf gegen die Angriffe des türkischen Staates zu verstärken. Das Filmteam ist mit der Aktivistin von Griechenland nach Italien gereist und hat viele mächtige Menschen kennengelernt. Die Aktivisten sagen: "Für Öcalan ist die Zeit der Freiheit gekommen."

„Die Schiffsaktion „Freiheit für Öcalan“ begann am 8. November 2021 mit diplomatischen Gesprächen in Athen, und unser Schiff verließ am 9. November den Hafen von Lavrio. 40 Aktivisten aus Brasilien, Argentinien, Deutschland, der Schweiz, Griechenland, Katalonien, Spanien, Frankreich, Italien, Kurdistan, Akademiker, Journalisten, Parlamentarier, Anwälte, Schriftsteller, Philosophen, Aktivisten und Vertreter der Zivilgesellschaft nahmen an der Aktion teil. Diskussionen zum Verständnis der Philosophie von Führer Apo und zur Entwicklung der „KAMPAGNE FÜR FREIHEIT FÜR ÖCALAN“ lieferten während dieser Reise wertvolle Ergebnisse.

Obwohl wir aufgrund schlechter Wetterbedingungen und aus technischen Gründen das Fahrzeug wechseln mussten, das wir zu Beginn unserer Aktion verwendeten, erreichten wir Neapel voller Entschlossenheit und Zuversicht am 12. November, dem Tag, an dem Führer Apo vor 23 Jahren in Italien ankam. Wir können ohne weiteres sagen, dass Abdullah Öcalan trotz der Bemühungen internationaler Kräfte, die Apo gefangen nehmen und sein Denken und seinen Kampf mit einer internationalen Verschwörung liquidieren wollten, zu einer internationalen Persönlichkeit wurde. Hier grüßen wir im Namen der Initiative „Freiheit für Öcalan“ und des gesamten kurdischen Volkes Neapel und andere italienische Gemeinden, das italienische Volk, das unserem Führer die Ehrenbürgerschaft verliehen hat. Die Tatsache, dass alle italienischen und anderen Gemeinden diesem ehrenhaften Verhalten der Gemeinde Neapel folgen, wird einen großen Beitrag zur Befreiung von Apo und des kurdischen Volkes leisten. Als Initiative „Freiheit für Öcalan“ verkünden wir erneut der ganzen Welt die Forderung von Apo nach Freiheit. Wir sagen: „Die Zeit für die Freiheit Öcalans ist gekommen.“ - Pressestatement der Delegation

Suche nach Gerechtigkeit

In diesem Film gehen wir verschiedenen Ansätzen zum Thema Gerechtigkeit nach und reden mit Expert:innen über eine theoretische, historische und praktische Annäherung an unser Thema.
Gerechtigkeit als Wort das alles und gleichzeitig nichts bedeuten kann treibt uns Menschen an und bringt uns auseinander. Ganz besonders merken wir das in aktuellen Konflikten, aber auch der aktuellen Pandemie. Was ist also gerecht?

13 min. / Kurzdoku

Dokumentar-film für die politische Bildungs-arbeit im Bereich Gerechtigkeit

In dieser reinen Interview-Dokumentation wird der Begriff Gerechtigkeit auf den Prüfstand genommen. Egal welche Weltanschauung scheinbar jeder Mensch strebt nach Gerechtigkeit. Allerdings ist stets die Frage was dieser Mensch überhaupt unter Gerechtigkeit versteht. Mit über 10 Personen haben wir deswegen ausführliche Gespräche gehabt um uns diesem großen Begriff an zu näheren. Hier bei trafen wir auf Politiker*innen, Forscher*innen, Polizist*innen, Anwält*innen, Forscher*innen und Beratungsstellen.

Das Projekt entstand im Rahmen des RISE Projekts in dem junge Filmschaffende Filme und Lehrmaterial zu verschiedenen Themen der Gesellschaftskritik erarbeiten sollten. Diese wurden dann auf einer Homepage zusammen gefasst und für alle abrufbar bereitgestellt.

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