Konföderale Kooperation
 

Taucht ein in die Welt des demokratischen Konföderalismus, einer Vision von Gesellschaft, die auf Selbstverwaltung, Internationalismus, Frauenbefreiung und Ökologie basiert. In Konföderale Kooperation seid ihr nicht einfach Spieler*innen – ihr seid Aufbauende, Erinnernde, Organisierende. Gemeinsam stellt ihr euch der Herausforderung, eine freie Gesellschaft zu errichten, während ihr euch mit den Hindernissen und Bedrohungen auseinandersetzt, denen emanzipatorische Bewegungen täglich gegenüberstehen.

Mit einem schön designtem Kartendeck und dem Willen zur Zusammenarbeit formt ihr vier gesellschaftliche Strukturen und führt sie Schritt für Schritt zur Vollendung. Dabei spielt ihr verdeckte Karten, tauscht sie klug und setzt euer Gedächtnis ein, um die richtigen Ressourcen zur richtigen Zeit freizulegen. Doch Vorsicht: Repressionen bedrohen euren Aufbau, Repressionen, patriachale Konflikte und Krieg können euer Vorhaben gefährden! 

Was auf den ersten Blick wie ein klassisches Memory- und Aufbauspiel wirkt, ist zugleich ein Werkzeug der kollektiven Erinnerungskultur. Jede Karte steht symbolisch für die Elemente, aus denen sich widerständige Gemeinschaften zusammensetzen – und für all jene, die ihr Leben dem Aufbau einer freien Gesellschaft gewidmet haben.

Kooperativ – Strategisch – Politisch

Für 2–4 Spieler*innen ab 12 Jahren

Spielzeit: ca. 30–45 Minuten

Nicht zwingend Designtes Kartenset notwendig – nur ein Standard-Kartendeck und folgende Regeln funktionieren auch:

Konföderale Kooperation ist ein Spiel über Hoffnung, Widerstand und das, was wir gemeinsam erschaffen können – wenn wir einander zuhören, erinnern und handeln.

Der Preis von 25€ beinhalten (neben der Steuer) ca. 10 € Druck- und Versandtkosten, sowie 4 € für Black Mosquito und ihre tolle Unterstützung und 2 € an unser YA Medienkollektiv. Die restlichen 5 € gehen direkt an die Stiftung der freien Frau in Syrien [wjas.org]. Sie unterstützt mit ihren Arbeiten in Nord- und Ostsyrien und Syrien Frauen auf der wirtschaftlichen, gesellschaftlichen, gesundheitlichen und kulturellen Ebene, sowie durch Bildung. Die Stiftung strebt mit ihrer Arbeit für

- die Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern,
- die Gleichberechtigung der unterschiedlichen Sprachen und Religionszugehörigkeiten,
- den Respekt zwischen den Ethnien und gesellschaftlichen Gruppen in Syrien.

Ein grundlegendes Ziel der Stiftung der Freien Frau in Syrien ist, die Förderung der Autonomie von Frauen und Verbesserung ihrer Lebenssituation durch Angebote in den Bereichen Bildung, Gesundheit und Ökonomie.

Margarete Renner  

Ein interaktives Erzählspiel über Widerstand, Solidarität und Unterdrückung

„Margarete Renner - textbasiertes Videospiel zur Zeit des Bauernkriegs“ ist ein Twine-basiertes Indie-Spiel, das die Ereignisse rund um den deutschen Bauernkrieg (1524–1526) aus der Perspektive einer Frau erlebbar macht, die tatsächlich existierte: Margarete Renner, auch genannt die Schwarze Hofmännin.

Während Männer wie Thomas Müntzer oder Jäcklein Rohrbach in den Chroniken überliefert sind, wurde die Rolle der Frauen im Bauernkrieg lange übersehen oder verzerrt dargestellt. Margarete Renner aber war eine Schlüsselfigur – Ratgeberin, Organisatorin und spirituelle Autorität. Sie widersetzte sich schon vor 1525 ungerechten Abgaben, widersprach dem Heilbronner Rat, begleitete den Bauernhaufen und agitierte in Weinsberg. Ihre Stimme wurde von den Mächtigen verteufelt, doch für viele war sie ein Idol des Widerstands.

Das Spiel

In diesem Spiel führst du Margarete durch den Alltag der Jahre 1520 bis 1525:

Alltag & Fronarbeit: Auf dem Hof, beim Wasserholen, im Backhaus oder auf den Feldern erlebst du, wie sich Abgaben, Zölle und Frondienste auf das Leben der Menschen auswirkten.

Orte der Gemeinschaft: Am Brunnen, im Kirchhof oder auf dem Markt triffst du Nachbar*innen, hörst Gerüchte, verteilst Flugblätter und sammelst Solidarität.

Politische Entscheidung: Du kannst Versammlungen im Ring besuchen, an Protesten teilnehmen, dich mit Jäcklein Rohrbach verbünden oder dich zurückziehen.

Flugblätter & Predigten: Historische Texte – wie die Zwölf Artikel der Bauern oder frühe reformatorische Predigten – tauchen als Lesestücke im Spiel auf und eröffnen neue Handlungsmöglichkeiten.

Konflikte & Gefahr: Mit steigender Sichtbarkeit wächst auch der „Verdacht“ der Obrigkeit. Je nachdem, wie du spielst, riskierst du Verhaftung, Hunger, Frohndienst oder sogar den Tod im Kampf.

Deine Entscheidungen beeinflussen mehrere Werte – Solidarität, Entschlossenheit, Mut, Gewalt und Verdacht – und führen zu unterschiedlichen Erzählsträngen und Enden. Insgesamt sind mehrere Kapitel geplant, die wichtige historische Stationen wie Weinsberg oder Böblingen aufgreifen.

Warum ein Spiel über Margarete Renner?

Der Bauernkrieg war die größte Volksbewegung des 16. Jahrhunderts im deutschsprachigen Raum. Hunderttausende Bäuerinnen, Bauern, Handwerker*innen und Bürger*innen erhoben sich gegen Leibherrschaft, drückende Abgaben und fehlende Rechte. Doch ihre Stimmen sind in den Quellen oft nur gefiltert überliefert – vor allem die Stimmen der Frauen*.

Dieses Spiel möchte:

Geschichte erlebbar machen – nicht als trockene Jahreszahlen, sondern als Entscheidungen, Begegnungen und Konsequenzen.

Vergessene Akteurinnen sichtbar machen – wie Margarete Renner, Magdalena Scherer oder Ursula Jost.

Über Macht und Unterdrückung reflektieren – damals wie heute. Fragen nach Solidarität, Widerstand und dem Mut, aufzustehen, sind zeitlos.

Experimentelles Geschichtsprojekt sein – digitale Medien erlauben es, historische Forschung kreativ und interaktiv zu erzählen.

Für wen ist das Spiel?

Für alle, die sich für Geschichte und Politik interessieren.

Für Spieler*innen, die interaktive Geschichten und narrative Indie-Spiele mögen.

Für Lehrende, Schüler*innen oder Studierende, die sich mit Reformation, Bauernkrieg oder Geschlechtergeschichte beschäftigen.

Für alle, die erfahren wollen, wie es war, als „gemeiner Mensch“ – in einer Zeit zu leben, in der Freiheit und Recht neu verhandelt wurden.

Forest Rebellion

Ein kooperatives Strategiespiel über Widerstand, Solidarität und das Leben im Wald

In Forest Rebellion übernehmen die Spielenden die Rolle von Waldbewohner*innen, die ihren Lebensraum gegen die fortschreitende Zerstörung durch Mensch und Maschine verteidigen. Inspiriert von realen Waldbesetzungen in Deutschland vermittelt das Spiel auf zugängliche und spielerische Weise ein Verständnis für die Dynamiken sozialen und ökologischen Widerstands.

Gemeinsam planen. Strukturen aufbauen. Den Wald schützen.
Ihr errichtet Barrikaden, vernetzt eure Gruppen, schützt Rückzugsorte und stört die Infrastruktur der Räumungskräfte. Die gegnerische Seite – Polizei und Technik – folgt einem festen, aber herausfordernden System und verändert mit jeder Runde das Spielfeld.

Kooperativ: Alle Spielenden kämpfen gemeinsam für den Erhalt des Waldes.

Systemisch: Das Verhalten der Polizeikräfte folgt einer automatisch gesteuerten Logik.

Vielschichtig: Neben Verteidigung geht es um Versorgung, soziale Organisation und langfristige Planung.

Realitätsnah: Entwickelt mit Aktivist*innen aus der Waldbesetzungsszene und eingebettet in konkrete Erfahrungen.

Forest Rebellion ist mehr als ein Spiel – Entwickelt mit Menschen aus realen Waldbesetzungen, vermittelt Forest Rebellion spielerisch, was es heißt, Räume zu verteidigen  und lädt dazu sich mit Formen des Widerstands auseinanderzusetzen, solidarische Prozesse zu verstehen und gemeinsam Utopien im Kleinen zu gestalten..

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage 
DAS SPIEL

Für das Netzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage haben wir eine Mischung aus Planspiel und Brettspiel entwickelt. Mit diesem Spiel können Schüler*innen spielerisch ihre realen Projektideen auf den Prüfstand stellen und schauen ob sie inhaltlich und organisatorisch umsetzbar sind.
Dabei wird ein Fokus auf Teamfähigkeit, Kapazitätenaufteilung, Projektmanagment, Bildung und Finanzierung gelegt. All dies ohne langweilige Inputs, sondern durch interaktives und spielerisches Lernen.

Ziel ist es mehr Schüler*innen an ihren Schulen zu ermutigen diskriminierungskritische Projektarbeit zu machen und dem entsprechende Netzwerke auszubauen.

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